Unsere Schwerpunkte

 

„Kultur ist für alle und soll uneingeschränkt zugänglich sein. Es gilt ein langfristig wirkendes Kulturangebot für Hallein zu etablieren, in der sich die kulturelle Vielfalt des Halleiner Kulturschaffens wiederspiegelt.“

 

In Hallein sind alle künstlerischen Disziplinen, welche die Menschen dieser Stadt repräsentieren, vertreten: ob als Vereine, Gruppen oder einzelne Kulturschaffende.
Kunst ist so vielfältig wie nie zuvor und das interdisziplinäre Zusammenwirken verschiedener Sparten und Kulturbereiche ist Alltag. Prozessorientiertes Kulturschaffen, Intermedialität, Kollaborationen und Hybridität sind Teil des Kunst- und Kulturbetriebs. Diskussion und kritische Auseinandersetzung sind wichtige Bestandteile der künstlerischen Praxis.
Die Förderung von inter- und transdisziplinären Projekten und Formaten an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Sozialem sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit konkreten Lebensbedingungen sind wichtige Anliegen von Hallein.Kultur.
Kunst lebt vom Austausch und der Auseinandersetzung mit dem gesellschaftspolitischen Zeitgeschehen, sie ist kritisch, muss sich selbst immer wieder erneut in Frage stellen um relevant zu sein und untersteht einem immerwährenden Entwicklungsprozess.
Deshalb ist es wichtig, dass Kulturinhalte in einem gemeinsamen Prozess entwickelt werden und nicht statisch diktiert.

 

Kinder- und Jugendkultur

Kunst und Kultur als Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung ihrer Teilhabe am kulturellen Leben sind von größter Wichtigkeit.
Die Freizeitkultur von jungen Menschen wird insbesondere von Musik, Sport, Neuen Medien und speziellen subkulturellen Erscheinungsformen geprägt. Daher ist es wichtig, kulturelle Angebote im unmittelbaren Lebens- und Aufenthaltsraum von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und vor Ort Begegnungszonen zu schaffen.

  • Förderung von Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen.
  • Förderung der künstlerischen Grundausbildung (musisch, bildnerisch etc.).
  • Förderung von gemeinsamen Projekten mit Schulen und Kulturschaffenden.
  • Förderung von Vernetzungsprojekten und der Zusammenarbeit zwischen Jugendzentrum Zone 11, Streetwork, Verein Akzente und Kulturschaffenden.
  • Förderung der Jugendkultur und Projekten von Jugendlichen für Jugendliche.

 

Soziokulturelle Projekte

Der Zugang zu Kunst und Kultur soll für Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, erleichtert und die eigene Kreativität angeregt werden. Die Nähe zur gesellschaftlichen Wirklichkeit sowie eine nachhaltige positive Wirkung dieser Projekte für die Akteure und die Gesellschaft sind dabei wesentlich.

  • Förderung von Projekten im kulturellen und sozialen Bereich für unterschiedlichste Zielgruppen.
  • Unterstützung der Aktion „Hunger auf Kunst & Kultur“.

 

Cultural Diversity

In Hallein leben über 80 Nationen, über 17,5% der Wohnbevölkerung sind Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft, der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt bei ca. 20% und nimmt weiterhin zu.
Um dieser Diversität Rechnung zu tragen, werden kulturelle Projekte unterstützt, die den Austausch und die Unterstützung des interkulturellen Dialoges zwischen ÖsterreicherInnen und MigrantInnen fördern.
Z. B. multikulturelle Vereine und Einrichtungen, länderspezifischen Kulturveranstaltungen, Veranstaltungen die gemeinsam von Kulturvereinen und Glaubensgemeinschaften von MigrantInnen oder sonstigen Kultureinrichtungen durchgeführt werden.

 

Barrierefreiheit Kunst – Soziale Inklusion

Der Zugang und die Nutzbarkeit von Kunst und Kultur muss für alle Menschen uneingeschränkt sein. Dieses Ziel entspricht dem Prinzip der sozialen Inklusion, das die Gleichwertigkeit jedes Individuums sowie die würde- und respektvolle Akzeptanz der Individualität jedes Menschen in der Gesellschaft umfasst. Es ist eine Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen, politischen, institutionellen und kulturellen Leben der Stadt.
Förderung von Veranstaltungen und Aktivitäten, die ein stärkeres Bewusstsein für Kunst und Kultur von und für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sowie eine Sensibilisierung für das Thema der sozialen Inklusion fördern.
Barrierefreier Zugang zu Informationen und Inhalten der Hallein.Kultur. Dabei soll besonders das Prinzip einer leicht verständlichen Sprache Berücksichtigung finden und zielgruppenorientiert dem Bedarf nach Mehrsprachigkeit entsprochen werden.

 

Offene Räume für Kunst, Kultur und Kulturvermittlung

Räume und Orte wie Produktionswerkstätten, Ateliers oder offene Theaterräume gewährleisten einen kreativen und professionellen Arbeitsprozess.
Kulturvermittlung ist der Dialog zwischen dem Publikum und den künstlerischen beziehungsweise wissenschaftlichen Inhalten der jeweiligen Institution und schafft persönliche Zugänge zu kulturellen und künstlerischen Inhalten unabhängig von Alter, Herkunft und persönlichem Hintergrund.
Förderung von Kreativwerkstätten, die allen Interessierten zugänglich sind und die Möglichkeiten für junge Künstler bieten, sich auszuprobieren.
Förderung von Workshops, Seminaren und anderen Kulturvermittlungsveranstaltungen.
Förderung von Maßnahmen zur Kulturvermittlung wie Workshops und Seminaren.

 

Green Events

Bei Veranstaltungen wird darauf geachtet, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.
Die Verantwortung für ökologische Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Planung und bietet viele Möglichkeiten sich aktiv für  die Umwelt einzusetzen:
Von der Anreise (Kombitickets, Bewerbung öffentlicher Anreise etc.)  bis zur Abfallentsorgung (Abfallkonzept zur Ressourceneinsparung) über die Veranstaltung selbst (Einsatz energieeffizienter Veranstaltungstechnik etc.) von der Verpflegung bis zur Nachbetreuung (regional und saisonal).

 

Gender-Mainstreaming und Frauenkulturförderung

Da auch Kunst und Kultur nicht frei von traditionellen Geschlechterrollen und Stereotypen sind, bekennt sich Kultur.Hallein zur geschlechterparitätischen Besetzung des Vereines und sonstigen Gremien sowie zur aktiven Frauenförderung.
Förderung des Abbaus von systemimmanenten Barrieren vorhandener Strukturen im Kulturbetrieb im Sinne der Gleichstellung.
Stärkere Sichtbarmachung von Künstlerinnen und Kulturschaffenden.
Förderung  von kunst- und kulturschaffenden Frauen und  Gendersensibilität  bei Kulturprojekten und  in der Kunst- und Kulturvermittlung.